Du willst dein Auto via CAR FOR YOU verkaufen? Eigentlich ist es nicht besonders kompliziert, gute Fotos deines Autos für das Verkaufsinserat zu schiessen. Alles, was du benötigst, ist dein Handy, und ein wenig Zeit. Denn mit den richtigen Fotos und den folgenden Tipps dazu wirst du bald von Interessenten kontaktiert.

Natürlich kannst du dich mit kunstvollen Fotos versuchen, aber beim Verkauf steht primär das Auto mit all seinen Details im Mittelpunkt des Interesses, und nicht der coolste Instagram-Shot davon vor einer wuchtigen Kulisse. Deshalb im Anschluss die besten Tipps, wie du für einen erfolgreichen Autoverkauf mit dem Handy dein Auto effektiv in Szene setzt.

Warum gute Fotos von Wichtigkeit sind?

Weil der Kaufprozess eines Autos für viele Menschen auch ein psychologischer ist. Es muss dir wichtig sein, dass Interessenten Vertrauen zu dir aufbauen. Schlechte oder unvollständige Bilder lösen das Gegenteil aus. Ob es dir gefällt oder nicht, und egal, in welch hervorragendem Zustand dein Auto sich befindet: Wenn potenzielle Käufer dein Inserat wegen unguter Fotos übersehen, bringt alles nichts.

Was brauche ich, um gute Fotos zu schiessen?

Etwas Zeit und gutes Timing sind wichtiger als man denkt. Plane also für das Shooting genügend Zeit ein, damit du nicht aus Stress mit den erstbesten Fotos wieder nach Hause fährst. Wenn du dich richtig vorbereitest, kannst du locker ein paar Dutzend scharfe Fotos schiessen, von denen du anschliessend die besten für dein Inserat auswählen kannst.

Hilfreich zur Einstimmung ist übrigens, wenn du ein paar Fahrzeuge auf CAR FOR YOU suchst und schaust, wie diese fotografiert wurden. Sowohl die guten wie auch die schlechten Beispiele helfen dir, dich auf dein Autoshooting vorzubereiten. Es schadet nichts, wenn du dir Notizen machst, welche Art von Fotos du machen möchtest und was du alles fotografieren willst. Es wirkt komisch, wenn in der Fotostrecke eines Inserats plötzlich Bilder ergänzt werden, die mit den anderen nicht zusammenpassen. Überleg dir also, was du auf den Fotos zeigen möchtest. Je mehr, desto interessanter dein Inserat! Zur Orientierung hier eine Liste mit den wichtigsten Ansichten deines Autos, die du fotografieren solltest:

  • Frontansicht (direkt von vorne und schräg von vorne)
  • Seitenansichten (linke und rechte Seite)
  • Heckansicht (direkt von hinten und schräg von hinten)
  • Fahrersitz
  • Rückbank
  • Cockpit (in ein- und ausgeschaltetem Zustand)
  • Kofferraum
  • Felgen und Bereifung
  • Innenraum des Motors
  • Detailaufnahmen von speziellen Teilen und Dokumenten des Autos

Eine gute Vorbereitung beeinflusst die Qualität der Fotos

Reinigung

Ein sauberes Auto macht sich selbstverständlich besser auf Fotos in Inseraten. Sowohl im Innen- wie auch im Aussenbereich. Räum alles aus, was nicht wirklich ins Auto gehört. Auch persönliche Gegenstände, Glücksbringer, Ladekabel oder Zigarettenschachteln gehören allesamt nicht auf die Inseratefotos. Vergiss dabei den Kofferraum und weitere Stauflächen nicht. Im allerbesten Fall hast du die Aufbereitung für dein Auto bereits durchgeführt und es glänzt wie neu.

Alles in Position bringen

Bring anschliessend Sitze und Gangschalter in Position, so, dass es stimmig und ausgerichtet aussieht. Mit eingeschaltener Zündung bringst du etwas Ambiente rein, wenn beispielsweise das Navi oder das Autoradio und die beleuchteten Instrumententafeln aktiv sind.

Den passenden Ort auswählen

Wähle anschliessend einen oder zwei Orte aus, wo du dir in Ruhe Zeit nehmen kannst, um die Verkaufsfotos deines Autos zu schiessen. Am allerbesten bei bedecktem Himmel. Dieses weiche Licht wird dein Auto in das beste Licht rücken. Direkte Sonne ist nicht besonders günstig, da Schatten und Spiegelungen die Aufnahmen verfälschen können. Je nach Tageszeit solltest du ohnehin darauf achten, wo du dein Auto platzierst damit nicht unnötige Reflexionen und Spiegelungen auf der Karosserie, in den Scheiben und Fenstern oder Spiegeln zu sehen sind. Grosse Aussenparkplätze eignen sich gut. Zur Not, bei schlechtem Wetter beispielsweise, auch gut beleuchtete Parkhäuser oder Tiefgaragen. Wichtig ist eine Kulisse, die möglichst neutral ist, damit das Auto maximal im Zentrum steht. Unser Geheimtipp: Mit der Abendsonne gelingen einem gute Bilder mit einem speziellen Touch.

Alleine ist besser

Wichtig ist, dass keine anderen Autos mit im Bild zu sehen sind, die die Show von deinem Auto stehlen könnten. Das Auge des Bildbetrachters wird sonst vom Eigentlichen abgelenkt: deinem Auto.

Autonummer abnehmen oder schwärzen

Es ist üblich, das Kennzeichen von Autos in Inseraten unkenntlich zu machen oder zu schwärzen. Wenn du nicht im Nachhinein noch mühsam Bilder bearbeiten möchtest, dann nimm einfach die Autonummer während des Shootings ab. Aber nicht vergessen, sie wieder zu montieren, bevor du nach Hause fährst!

Tipps und Tricks für die Aufnahmen

Das passende Licht

Je nach Tageszeit solltest du darauf achten, wo du dein Auto platzierst damit nicht unnötige Reflexionen und Spiegelungen auf der Karosserie, in den Scheiben und Fenstern oder Spiegeln zu sehen sind. Ideal ist das Morgen- oder eben das Abendlicht.

Abstand halten

Die Bilder des Aussenbereichs solltest du aus etwa acht bis zehn Metern Entfernung schiessen. Ein Tipp der Profis: Die Schokoladenseite des Autos zeigt sich, wenn du es schräg von vorne links fotografierst. Diese Perspektive wirkt für das menschliche Auge besonders harmonisch.

Helligkeit, Schärfe und Filter

Probier am besten verschiedene Einstellungen in einem ersten Durchlauf aus. Wie wirken die Bilder? Zu hell? Zu dunkel? Erkennt man die Details? Reguliere sonst Schärfe und Helligkeit in der Foto-App, die du benutzt. Von dem Gebrauch von Filtern ist abzuraten. Die Fotos sollten eher neutral wirken und auf keinen Fall zu künstlich mit Filtern verändert werden, was beispielsweise die Farben verfälscht darstellen könnte.

Perspektiven und unterschiedliche Winkel

Halte dein Handy oder deine Kamera beim Fotografieren quasi auf Augenhöhe mit dem Auto, nicht von oben herab. Experimentiere damit, in die Knie zu gehen. Das gibt deinem Auto einen imposanteren Look. Stelle das Lenkrad in die entgegengesetzte Richtung, damit die Reifen gut zu sehen sind.

Fotografieren, was das Zeug hält

Zum Schluss noch ein wichtiger Ratschlag: Zögere nicht, viele Bilder zu schiessen. Besser am Ende ausmisten, als das Ganze wiederholen zu müssen.